Kraniche tragen Trauer

Sogar das Eis sei geborsten. Die Natur kann nicht tatenlos bleiben, wenn Menschenmassen auf der Straße ihrer Verzweiflung nachgeben und das Land in Richtung Alarmzustand taumelt. Dem geliebten Führer gelten die Tränen, die Wachsamkeit des Himmels ist in solchen Situationen gefragt, um unauffällig zu bleiben, ohne Bemerkung, die von missliebigen Nachbarn gehört, den Verweis in ein Arbeitslager zur Folge hat. Ja, sie weinen um ihr Leben.

Wer lacht als erster, weil die Bilder bizarr wirken, bei vollem Festtagstisch, angefetteter Leber und mit ein paar Kilos zu viel? Vor wenigen Jahren fiel in Kärnten die Sonne vom Himmel und möglicherweise findet sich dort noch eine Krampfader, die gelöst und geheilt, den direkten Eintritt in das Pantheon der katholischen Schutzheiligenliga erwirkt. Es wäre nicht das erste Mal.

Wer mag lästern, wenn das Eis springt und man selbst nicht dabei gewesen ist. Und selbst wenn: Witze können tödlich sein, wie man weiß.

Quellen:
Spiegel Online Kultur, 22.12.
Die Presse, 22.12.

Bildnachweis: Thilo Reiter / pixelio.de

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