387 Häuser

Nicht nur in Chicago, sondern auch in Wien werden Schätze gehoben. In der aktuellen Ausstellung im Wien Museum, Absolut Wien – Ankäufe und Schenkungen seit 2000 –, die noch bis 18. März läuft, wurde ich auf  drei Modellhäuser aus Pappe aufmerksam, Fantasiehäuser aus den 50-er bis 70-er Jahren, der Wirklichkeit nachempfunden, imaginierte Alltagskultur der Nachkriegszeit, Bastelarbeiten eines Versicherungsbeamten, namens Peter Fritz, der 1992 starb.

387 dieser Modelle fand Oliver Croy, Künstler, 1993 in Müllsäcken bei einem Altwarenhändler. Anhand einer beiliegenden Diasammlung konnte das Sommerhaus des Bastlers gefunden und seine Identität geklärt werden. Die Häuser sind aus Kartons, Papierstücken, Tapetenresten und Zeitungsausschnitten zusammengeklebt. Mit erfundenen Reklametafeln und verwinkelten Anbauten.

Ein Buch über die Modelle erschien 2001 und nun gehören sie dem Wien Museum, das die Sammlung angekauft hat.

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