Dame König As Spion

Der Film hat mich etwas ratlos zurückgelassen, den Inhalt des letzten Viertels verstand ich erst, nachdem ich mir zu Hause die Zusammenfassung auf Wikipedia durchgelesen habe. Zufällig neben uns sitzende Nachbarn im Kino, die wir zu Filmende spontan befragten, konnten uns ebenso keine schlüssige Aufklärung liefern, was nicht für den Film spricht, der über weite Teile zwar interessant war, aber hauptsächlich von Langsamkeit und möglichst unbeweglichen Gesichtszügen der beteiligten Schauspieler getragen wurde, die bis zum Schluss wenigstens alle gemeinsam als gleich verdächtig durchgingen.

Das sollte wohl typisch britisch und für Zeit und Umfeld authentisch sein, war es möglicherweise auch, dramaturgietechnisch hätte ich mir doch etwas mehr erwartet. Einen Film, der eine konkrete Geschichte erzählt, in der das zu lösende Rätsel als whodunit im Vordergrund steht,  sollte sich erschließen, ohne das Buch oder die gesamte siebenteilige Roman-Serie über George Smiley kennen zu müssen.

Tja, selbst schuld, ich wollte mir keinen der geradlinig konstruierten Thriller ansehen, die zeitgleich liefen, womit es zwei Möglichkeiten gibt: entweder bei der Filmauswahl weniger kritisch sein oder doch das Buch lesen.

Quellen:
Dame König As Spion (2011), Wikipedia
John Le Carré, Wikipedia

Bildnachweis: Sandy Kaliwoda  / pixelio.de

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