Aufruf und Gegenaufruf

Zum Urheberrecht gibt es zwei aktuelle Aufrufe, die unterstützt werden können. In der ZEIT sprachen sich 100 Künstler für die Stärkung des Urheberrechts aus. 

Bekannte Namen finden sich auf der Liste, höchst prominente Autoren, die zu recht darauf hinwiesen, dass das Urheberrecht eine historische Errungenschaft ist, die ihnen letztendlich Einnahmen ermöglicht, um professionell schaffen zu können.

Es ist allerdings schade, dass von vielen die Diskussion des Urheberrechtes als einseitiger Angriff verstanden wird. Die Thematik ist zu komplex, um mit einfachen Schwarz-Weiß-Schemata beurteilt werden zu können.

Deswegen gibt es einen Gegenaufruf von Bürgerinnen und Bürgern, die das Urheberrecht nicht abschaffen wollen, sich sehr wohl aber gesicherte Rahmenbedingungen für die Nutzung oder Zitierung von Werken wünschen, und daher eine brückenbauende Diskussion abseits von unverhältnismäßigem Mitteleinsatz (Abmahnklagen) beginnen wollen.

Die derzeitige Polarisierung, These und Antithese, ist wohl die notwendige Voraussetzung für eine für alle akzeptierbare und anwendbare Lösung, die in den nächsten Jahren entstehen und errungen werden wird. Was sowohl für Kunstschaffende als auch für Nutzer notwendig ist.

Quelle: Futurezone, 11.5.2012

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