Lesefutter IV

Möchte man legal Texte urheberrechtsfreier Autoren auf seinen eBook Reader laden, muss man nicht nur beachten, wann der Autor, sondern auch, wann der Übersetzer gestorben ist. Wahrscheinlich ein Grund dafür, dass Werke englischsprachiger Autoren oft als Originaltext gemeinfrei zur Verfügung stehen, aber nicht immer in einer adäquaten deutschsprachigen Version.

Arthur Conan Doyle, der Erfinder der Baker Street 221B, von Sherlock Holmes und Dr. Watson, gestorben 1930, ist für Krimifreunde natürlich ein Fixpunkt bei der Suche nach geeigneten Texten. Das Zeichen der Vier, Der Hund der Baskervilles, Eine Studie in Scharlachrot, sind einige der bekanntesten Werke.

Joseph Conrad bereiste die Meere und schuf einen der besten Buchtitel forever. Nein, nicht Apocalypse Now, sondern Das Herz der Finsterns. Lord Jim und Nostromo sind ebensolche Klassiker. Er starb 1924.  Erwähnenswert ist auch, dass er in englischer Sprache schrieb, die er erst mit 21 Jahren erlente und er heute ein Klassiker der Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist.

Für seine Abenteuerromane weithin anerkannt. Wer fällt uns noch dazu ein? Wieder mal ein Autor, der zu Weihnachten oft mit einer spannenden Verfilmung antreten darf. Wolfsblut, Der Seewolf, Ruf der Wildnis, Abenteurer des Schienenstrangs oder König Alkohol, in dem er auf beeindruckende Weise seinen Kampf mit der Droge Alkohol beschrieb.  Jawohl, Jack London, der bereits in Jugendjahren viel von dem erlebte, was er später als Material für seine Romane und Erzählungen verwenden konnte und 1916 leider schon mit 40 Jahren unter nicht gänzlich geklärten Umständen (Krankheit oder Selbstmord) starb.

Erraten wir mal den nächsten Autor. Bekannt für Krimis, Phantastische Literatur, Horror, aber auch Poesie. Anerikaner, 19. Jahrhundert. Gestorben 1849. Edgar Allan Poe. Der Doppelmord in der Rue Morgue, Der Untergang des Hauses Usher, Der Rabe, Unheimliche Geschichten. Auch er kam unter ungeklärten Umständen ums Leben, man könnte fast schon sagen, eine amerikanische Eigenheit.

Kehren wir zurück nach England. Bleiben wir bei Krimis. Der Autor starb 1932. In den 60er und 70er Jahren wurde er reihenweise verfilmt. Vor allem in Deutschland. Sein Name: Edgar Wallace, Der Zinker, Das Gesetz der Vier, Das Indische Tuch, dutzende Romane, nachwievor einer der erfolgreichsten Krimischriftsteller aller Zeiten.

Enden möchte ich heute mit einem besonderen Roman und einem Autor, der 1900 starb, nachdem er wegen Homosexualität zwei Jahre im Gefängnis saß, dort seine Gesundheit ruinierte und seine letzten Lebensjahre im Ausland verbingen musste. Oscar Wilde und Das Bildnis des Dorian Gray, ein Buch, welches ich in starker Erinnerung habe. Falls der Trend zum Zweitbuch besteht, ein Roman, den ich dafür empfehlen kann.

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3 Kommentare

  1. psst, Poe ist 1849 gestorben 😉

    1. Danke für den Hinweis und schon korrigiert!

      1. perfekt 🙂

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