Vorschau: Gedichte 3.0

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Heute möchte ich auf die literarische Ich-AG von Martin Dragosits aufmerksam machen. Mein drittes Buch, Gedichte 3.0, erscheint im Februar 2013 im Arovell Verlag. Es kostet 12,90 EUR und kann unter arovell[at]arovell.at bereits vorbestellt werden.

Eine Leseprobe befindet sich auf der Website des Autors.

Nachfolgend eine kurze Beschreibung des Buchinhalts, sofern dies einem als Autor selbst überhaupt möglich ist.

Gekrümmte Räume und erschöpfte Zustände, naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen, Fürbitten, Selbstbeobachtungen und Zeitungsnotizen. Sie bilden die Basis für 130 Gedichte, die nach den ersten beiden Gedichtbänden des Autors neuen Spuren mit verlagerten Schwerpunkten folgen.

Die Gedichte haben einen eigenen Grundton, sind knapper und lakonischer geworden. Sie pendeln zwischen Hebelpunkten, Fragen, Wünschen und Anweisungen. Man kann die Texte auch als ein großes Gedicht verstehen, einander ergänzende und fortschreibende Themen, das Komplizierte visuell in Form gebracht. Vertraute Begriffe, der Autor baut aus ihnen Mosaike, mischt sie mit neuen Elementen und steckt seinen persönlichen Teil dazu. Ein kleines Update, zwölf Takte, / Apostel, Monate. Ein fester Rahmen. / Und rundherum / genügend freier Raum.

Dieser Raum ist durch fünf Kapitel gegliedert, ihre Bezeichnungen sind den Texten entnommen: Honig und Milch, Alles und Nichts, Knall und Radau, Wange und Haar, Land und Meer. Scheinbare Ordnung, die in den Gedichten hinterfragt und gedeutet wird, als wenn wir wüssten, in welcher Ecke der große Ideentopf köchelt und Witze verdirbt. Wozu Gedichte, Widerstand, / all die Kompromisse. Zwischen ellipsenförmigen Wartezeiten, Bärenmarkt und Schlangenpfützen, finden sich Gedichte über Ungeduld, Fettflecken am neuen Anzug, Genügsamkeit und logische Potentiale.

Die Palette der Themen ist vielfältig, wie bereits in den ersten beiden Büchern. Der Buchtitel, Gedichte 3.0, ist eine spielerische Reflexion auf fortgesetzte Zählweisen (Windows 3.0, Led Zeppelin III, Web 2.0), er benennt die Kontinuität im Werk, trotz des Abstands, der sich durch inhaltlich neue Schreibweisen ergibt. am besten / wären kundenspezifische Verse / individuell gestaltbar / Lyrik nach Maß.

Die Gedichte sind in gewisser Weise eine Suche nach dem Paradies, nach Antworten, eine Expedition, die uns zu uns selbst zurückführt, um Anlauf zu nehmen. Dass werde, was gilt, / Land und Meer.

Bildnachweis: Paul Jaeg

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