Keine Verweigerung

9367687811_956ab41116_nEndlich! Stellungnahmen von AutorInnen, die sich den Entwicklungen der digitalen Welt nicht verschließen, sondern sie nutzen wollen. Auf fiktion.cc wurde von namhaften AutorInnen wie zB.  Elfriede Jelinek oder Sabine Scholl eine diesbezügliche  Deklaration veröffentlicht.

Der Eindruck, dass das Verlegen von Büchern, die sich nicht sofort gut verkaufen, einem karitativen Akt gleichkommt, hat unser Schreiben beeinträchtigt. Es ist an der Zeit, dass wir nicht länger nur zusehen, wie sich die Bedingungen für unsere Literatur verschlechtern, sondern selbst nachzudenken und zu erproben, welche Chancen die Digitalisierung auch für die Verbreitung unserer Werke bietet.

Unterschreibe ich voll und ganz! Bücher sind keine Ware. Wer Literatur schreibt, tut es nicht, um etwas verkaufen zu wollen, sondern in erster Linie, um etwas zu schaffen, zu formen, aus sich herauszuholen. In zweiter Linie, um gelesen zu werden. Erst danach kommen alle anderen Ebenen der Maslowschen Bedürfnispyramide.   In Abwandlung eines bekannten Zitats möchte ich es so formulieren: It’s the text, stupid!

Foto: Maria Elena

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