Blitze und schmelzendes Metall

7677154972_b1cdcc4c27_nIn früheren Zeiten hätte man solche Erscheinungen als göttliches Zeichen angesehen. Laut Berichten gibt es im neuen Rechenzentrum der NSA,  das nach Schätzungen von Experten Datenmengen im Bereich von Zettabytes speichern soll – ein Zettabyte enpricht ungefähr dem Inhalt von 250 Milliarden DVDs (!) -, massive Schwierigkeiten. Die Anlage, in Utah gelegen und größer als zum Beispiel jede vergleichbare Anlage von Google, hat laut Wall Street Journal mit Stromschwankungen zu kämpfen, die sogar Metall zum Schmelzen bringen. In den vergangenen Monaten habe es bereits zehn solcher Stromstöße gegeben, die ein Beamter als Blitze in einer 60-cm-Box beschrieben hat. Mehrmalige Datencrashs, eine Verzögerung der Eröffnung der Anlage um ein Jahr und beträchtliche Sachschäden waren die Folge. Also ein Großinquisitor würde daraus entsprechende Schlüsse ziehen, gar keine Frage.

Der Strom für die Anlage kostet übrigens eine Million Dollar im Monat, dafür könnte man eine Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern versorgen oder für einige Bürger der USA ihre Krankenversicherung finanzieren.

Foto: Cory Doctorow

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