Lesefutter VIII

Seit kurzem gemeinfrei, Todesdatum Juli 1942 (New York), ist Franz Blei, 1871 in Wien geboren, Essayist, Herausgeber von Zeitschriften, vor allem bekannt durch Das große Bestiarium der deutschen Literatur, in dem er wichtige Autoren in alphabetischer Reihenfolge als exotische Tiere beschrieb. Ich finde mehr seine diversen Textsammlungen, wie Das Persische Dekameron, Liebesgeschichten des Orients, Landfahrer und Abenteurer, Frauen und Männer der Renaissance, für die er teilweise als Herausgeber fungierte, interessant (meine Auswahl ist wie immer höchst subjektiv).

Wenn wir gleich beim Buchstaben B bleiben wollen: zuletzt bin ich auf Richard Arnold Bermann gestoßen (Pseudonym: Arnold Höllriegl), von dem ich zuvor noch nie gehört hatte und der hauptsächlich als Reiseschriftsteller arbeitete, 1883 in Wien geboren, 1939 in New York gestorben. Einen umfangreichen und interessanten Artikel über ihn fand ich in der Online-Ausgabe der FAZ (Der Fernwehkorrespondent), eine spannende Lebensgeschichte, die es breitenwirksam erst noch zu entdecken gilt. Die Derwischtrommel (Das Leben des erwarteten Mahdi) und Das Urwaldschiff (Ein Buch vom Amazonenstrom) sind zum Beispiel elektronisch frei erhältliche Werke. Eine Suche bei biblioman.at (Europäische Datenbank für neue und antiquarische Bücher) ergab, dass es durchaus noch weitere Werke von ihm gäbe, die nocht nicht in freie Textsammlungen aufgenommen sind.

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