Bücher

Weiße Kreide

Sechs Kapitel zwischen Revue, Ringelspiel und Gegenwartsfragen, mit Skizzen von Provinz und Vergänglichkeit.

Die Gedichte beschreiben Stars auf Zeit, selbstverliebte Welpenfänger, schmale Träume in Hosentaschen, die Füße fest am Boden. wo doch das Wünschen / als Prinzip der Lüge / in uns allen steckt. Quantenmechanische Zustandskomik, angedachte Farbplakate, kleine Schuld-und-Sühne-Schleifen, in denen darüber nachgedacht wird, was mit uns geschieht.

Das quergestreifte Zupfen / selbstbewusster Moleküle. Gedichtbände haben keinen Plot, keine Protagonisten: weiße Kreide, fahrende Züge, angespannte Augenbrauen – Bilder, welche wahrscheinlich zumindest einen Teil der Motive am besten beschreiben.

Man halte sich besser an die Texte: Vorsicht // Ein Tag ohne Kuss / ist eine Pause, / der man nicht traut. // Die Engel mögen sich hüten, / uns an solchen Tagen / zu begegnen.

Leseprobe Weiße Kreide

Martin Dragosits, Weiße Kreide,
Lyrik, Edition Art Science, 2017
Reihe Lyrik der Gegenwart
ISBN 978-3-902864-69-7
136 Seiten, 15 EUR

Bestellungen unter http://www.editionas.net

 

cover30

GEDICHTE 3.0

Gekrümmte Räume und erschöpfte Zustände, naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen, Fürbitten, Selbstbeobachtungen und Zeitungsnotizen. Sie bilden die Basis für 130 Gedichte, die nach den ersten beiden Gedichtbänden des Autors („Der Teufel hat den Blues verkauft“, 2007; „Der Himmel hat sich verspätet“, 2010; beide im Arovell Verlag, Oberösterreich) neuen Spuren mit verlagerten Schwerpunkten folgen.

Die Gedichte haben einen eigenen Grundton, sind knapper und lakonischer geworden.  Sie pendeln zwischen Hebelpunkten, Fragen, Wünschen und Anweisungen. Not Fade Away.  Man kann die Texte auch als ein großes Gedicht verstehen, einander ergänzende und fortschreibende Themen, das Komplizierte visuell in Form gebracht. Vertraute Begriffe, der Autor baut aus ihnen Mosaike, mischt sie mit neuen Elementen und steckt seinen persönlichen Teil dazu.  Ein kleines Update, zwölf Takte, / Apostel, Monate. Ein fester Rahmen. / Und rundherum / genügend freier Raum.

Leseprobe Gedichte 3.0

Martin Dragosits, Gedichte 3.0,
Lyrik, Arovell Verlag, 2013
ISBN 978-3-902808-35-6
159 Seiten, 12,90 EUR

Bestellungen unter info(at)lyrikzone.at


DHHSV_aktuell

Der Himmel hat sich verspätet

130 Gedichte, die nachdenklich machen, aufwühlen, aber auch schmunzeln lassen. Wie im ersten Buch ist die Palette der Themen  weit gestreut. Das Buch beschreibt Beobachtungen, Lichtspiele, verschränkte Positionen, den Himmel in und um uns und die Suche danach, es pendelt zwischen Komik und Ernst.

Zwölf Kapitel über Glück, Sehnsucht, Träume, Zorn und Krieg sowie menschliche Eigenheiten, über Fragen und Antworten, die sich daraus ergeben. In einem für den Autor charakteristischen Tonfall, einer Sprache mit Wiedererkennungswert, die in den letzten Jahren zu zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften in Österreich und Deutschland geführt hat. Auf 150 Seiten breitet Martin Dragosits einen Kosmos aus, in dem Götter, Abwesenheitsagenten, Berater, Außerirdische, Naturwissenschaft und weltliche Zustände neben- und übereinander existieren, mit vielfältigen poetischen Mitteln befragt.

Martin Dragosits, Der Himmel hat sich verspätet,
Lyrik, Arovell Verlag, 2010
ISBN 978-3-902547-01-9
150 Seiten, 12,90 EUR

Leseprobe Der Himmel hat sich verspätet

Bestellungen unter info(at)lyrikzone.at


Der Teufel hat den Blues verkauft

Gedichte über alles Mögliche. Die Bandbreite der Texte reicht von Elvis bis Hendrix, Ramses bis Kennedy, dem Papst, Organhändlern und Außerirdischen, bis zu Texten über die heutige Berufswelt oder der Frage, was wir aus unserem Leben machen.

Auf 170 Seiten erfolgt ein kompakter Streifzug durch die Wirklichkeit. So wie sie ist oder sich möglicherweise verhält. Eine subjektive Welt, die vielen nicht ganz unbekannt sein dürfte. In einem eigenen beschreibenden Ton, zwischen Ironie und Kritik.

Nach Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Online-Magazinen und Anthologien in Österreich, Deutschland und der Schweiz, legt der Autor, Wiener und Informatiker, seine erste Buchveröffentlichung in Form dieses Gedichtbandes vor. Das Buch ist im Arovell Verlag, Oberösterreich, erschienen und kostet 12 EUR.

Leseprobe Der Teufel hat den Blues verkauft

Martin Dragosits, Der Teufel hat den Blues verkauft,
Lyrik, Arovell Verlag, 2007
ISBN 978-3-902547-44-6
170 Seiten

Restexemplare zu bestellen unter info(at)lyrizone.at, 12 EUR zuzüglich Portokosten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: