Kategorie Literatur

Neues Buch: Weiße Kreide / Gedichte von Martin Dragosits

Mein neues Buch ist in der Edition Art Science erschienen. Knapp hundert Gedichte. Sechs Kapitel zwischen Revue, Ringelspiel und Gegenwartsfragen, mit Skizzen von Provinz und Vergänglichkeit. Quantenmechanische Zustandskomik, angedachte Farbplakate, kleine Schuld-und-Sühne-Schleifen, in denen darüber nachgedacht wird, was mit uns geschieht.                 Martin Dragosits, Weiße Kreide, Lyrik, Edition […]

Hörbücher gratis und legal

Hörbücher sind für viele eine interessante Ergänzung. Im Auto, auf Reisen, vor dem Einschlafen. Für Sehschwache sind sie mehr als das, ein Mittel, um mit der Welt und dem geschriebenen Wort in Kontakt zu bleiben. Für all diese möchte ich zwei interessante Webseiten vorstellen. LibriVox ist ein Open-Source-Projekt, eine digitale Bibliothek mit gemeinfreien Hörbüchern, in […]

Zur digitalen Zukunft unserer Literatur

Elfriede Jelinek veröffentlicht seit der Verleihung des Nobelpreises Texte ausschließlich im Netz. So findet man auf ihrer Homepage unter anderem den Text ihres so genannten Privatromans Neid. Auf fiktion.cc gibt es derzeit  ein interessantes Interview zu lesen, in dem sie sich über ihre Sichtweise zu digitalem Schreiben, Lesen und Verlegen äußert. Fiktion, siehe auch den […]

Das Kreuz mit dem Urheberrecht

LG München: Online-Buchhändler dürfen auch kleine Ausschnitte von Rezensionen nicht ohne Erlaubnis nutzen Für die Verwendung von Ausschnitten einer Zeitungs-Rezension, als Werbung für ein Buch, müssen Online-Buchhändler bei den Verlagen um Erlaubnis fragen. So entschied das Landgericht München im Streit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gegen den Online-Händler buch.de. Für Kulturschaffende ist eine Besprechung ihres Buches […]

Lesefutter X

Er starb mit sechsunddreißßig Jahren, 1929 in Prag. Seine Schwester konnte später rechtzeitig nach Tel Aviv auswandern, sein Bruder und seine Eltern wurden 1942 in Auschwitz umgebracht. Sein Name: Hermann Ungar. Sein bekanntester Roman, Die Verstümmelten beschreibt einen Bankangestellten in einer inhumanen Arbeitswelt mit neurotischer Sexualität. Weitere bekannte Werke sind zum Beispiel Ein Mann und eine […]

Wir geben keinen Frieden

Anlässlich des 100. Todestages von Bertha von Suttner – sie starb übrigens eine Woche vor dem Attentat in Sarajevo, am 21. Juni 1914, also rechtzeitig bevor sie mitansehen hätte müssen, wie die Welt im Krieg versank – wurde im Jänner in der Galerie art bv (Berchtoldvilla / Salzburg) eine Ausstellung von Paul Jaeg mit Werkfotos […]

Lesefutter – Leseliste / gemeinfreie Autoren / Schriftsteller

Heute möchte ich eine kurze Übersicht über jene Autoren geben, die ich in der Reihe Lesefutter bereits erwähnt oder besprochen habe. Eine kleine Liste gemeinfreier Autoren, alphabetisch sortiert, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, eine persönliche Auswahl zum Stöbern und Ausprobieren. Autoren, die vor mehr als siebzig Jahren verstorben sind und deren Werke daher laut mitteleuropäischem Urheberrecht […]

Lesefutter IX

In der Reihe Lesefutter stelle ich Autoren und Bücher vor, die – 70 Jahre nach ihrem Tod – inzwischen gemeinfrei sind und darauf warten, gelesen zu werden. Inzwischen kostenlos verfügbar, handelt es sich dabei um Schrifsteller und ihre Werke, die ich persönlich interessant finde, in einigen Fällen auch darauf warten, wiederentdeckt zu werden. Oft sind […]

Lesefutter VIII

Seit kurzem gemeinfrei, Todesdatum Juli 1942 (New York), ist Franz Blei, 1871 in Wien geboren, Essayist, Herausgeber von Zeitschriften, vor allem bekannt durch Das große Bestiarium der deutschen Literatur, in dem er wichtige Autoren in alphabetischer Reihenfolge als exotische Tiere beschrieb. Ich finde mehr seine diversen Textsammlungen, wie Das Persische Dekameron, Liebesgeschichten des Orients, Landfahrer […]

Lesefutter VII

Im Westen nichts Neues ist das wohl bekannteste Buch über den 1. Weltkrieg, bekannt durch Verfilmungen und Millionenauflage, von den Nazis ins Feuer geworfen, sein Autor, Erich Maria Remarque, verfemt. Vor kurzer Zeit stieß ich auf ein anderes Buch, das damals ebenfalls dem Scheiterhaufen preisgegeben wurde, Heeresbericht, von Edlef Köppen, an den Folgen seiner Kriegsverletzungen […]